Auf eine ganz starke Spielzeit blicken die Handballer der Bergischen Panther zurück.3. Liga100x100

Gleichzeitig schrieb die von Marcel Mutz trainierte Mannschaft mit dem Aufstieg in die dritte Liga auch Geschichte, denn man darf sich als erster Verein Meister der Nordrheinliga nennen. Ganz nebenbei wurde noch souverän der Gewinn des Niederrhein- und Kreispokales gefeiert.

„Es gibt keinen Grund der Kritik. Meine Mannschaft hat eine überragende Runde gespielt“, sagt Mutz in seinem Rückblick. Der ganz knapp verpasste Sprung ins deutsche Amateur-Pokalfinale nach Hamburg, als man sich in der Vorschlussrunde knapp dem westfälischen Oberligisten TuS Spenge geschlagen geben musste, fällt schon gar nicht mehr ins Gewicht. „Wir haben die Meisterschaftsrunde dominiert.

19 Siege in Folge sprechen für sich“, so Mutz weiter.

Nach dem schleppenden Saisonstart mit gerade einmal 3:3-Punkten steigerte sich die Panther-Truppe von Woche zu Woche. Von Anfang Oktober blieb die Mannschaft bis Ende April ohne jeden weiteren Punktverlust und legte in diesem Zeitraum ganz klar den Grundstein für die Rückkehr in die dritte Liga. Ganz nebenbei wurden alle 13 Partien in der heimischen Max-Siebold-Halle gewonnen. Sicherlich ein besonderer Moment war die Derby-Begegnung in Opladen Anfang April, als vor vielen mitgereisten Anhängern der Aufstieg vorzeitig perfekt gemacht wurde.

Prunkstück war definitiv die bärenstarke 6:0-Abwehrformation, hinter der die beiden Torhüter Max Conzen und Robin Eigenbrod gute Arbeit verrichteten.  

In der Offensive steigerten sich die Mutz-Schützlinge von Woche zu Woche. Spielmacher Justus Ueberholz, leider immer wieder von Verletzungen ausgebremst, wusste durch seine Übersicht und Torgefahr gleichermaßen zu gefallen. Dazu agierten Philipp Hinkelmann und Alexander Zapf von der linken und Matthias Aschenbroich und Simon Wolter von der rechten Rückraumseite sehr souverän und abgeklärt. „Das war schon eine große Qualität von uns. Unter dem Strich sind wir auch absolut verdient aufgestiegen“, meint Mutz, der sich nun wie die gesamte Mannschaft und der Verein auf die dritte Liga freut. Und ab sofort ändern sich die Vorzeichen, denn fortan wird es für die Truppe nur noch um den Klassenerhalt gehen.

Quelle: Bergischer Volksbote / Lars Hepp

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