Stark ersatzgeschwächten Panthern geht die Luft aus

Der spielende Co-Trainer Jens Reinarz war einer der wenigen Lichtblicke


Die Bergischen Panther bleiben in der Abwärtsspirale! Nach einer vor allem in der zweiten Halbzeit schwachen Vorstellung unterlagen die stark ersatzgeschwächten Hausherren gestern Abend vor rund 200 Zuschauern bei der Rückkehr in die Hilgener Max-Siebold-Halle auch in der Höhe verdient deutlich mit 30:37 (14:15) gegen die HG Saarlouis.

Ohne die verletzten oder erkrankten Henrik Heider, Dorian Wöstmann, Joel Jünger, Conner Schütte und Justus Ueberholz musste Panther-Trainer Marcel Murt mit einem Miniaufgebot antreten. Das erwischte zudem einen Fehlstart, lag 1:4 (9.) und 4:7 (12.) zurück, ehe man sich wieder heranrobbte und beim 8:8 (16.) wieder dran war. So entwickelte sich über 10:10 (18.), 13:14 (26.) und 15:16 (29.) zur Pause zunächst eine spannende Partie, allerdings ohne das die Panther auch nur einmal in Führung gehen konnten.

So blieb es bis zum 21:21 (36.), ehe es einen richtigen Filmriss gab. In eigener Überzahl geriet man 21:24 (39.) in Rückstand. Das war der Anfang vom Ende, denn in der Folge gelang rein garnichts mehr. Löchrige Abwehr mit 22 (!) Gegentreffern im zweiten Abschnitt, zahllose technische Fehler und Fehlwürfe. So ging es über 25:31 (48.) und 27:34 (54.) dahin.

Entsprechend bedient war Mutz:“Wir haben verdient verloren. Dazu hat sicher auch unsere personelle Situation beigetragen, aber das will ich nicht als Ausrede gelten lassen. Bis zum 21:21 haben wir uns durchgemogelt. Dann haben wir eine Überzahl, die wir verlieren – und dann war das der emotionale Break, wo gar nichts mehr lief. Das darf nicht passieren. Es ist eine schwierige Phase für uns gerade, sicher begründbar. Wir werden wieder aufstehen, wie werden weiterkämpfen und wieder Erfolg haben.“


Bergische Panther: Eigenbrod, Ferne – Kämper (8), Wolter (5), T. Blum (5), Reinarz (4), Weiß (4), Bleckmann (3), Hinkelmann (1), Görgen, J. Blum, Zulauf, Padeken.

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