Skandal um Phantomtor bei bitterer Niederlage in Ferndorf

Frust nach dem Schlusspfiff bei den Panthern. Foto: TuS Ferndorf


Bitterer Abend für die Bergischen Panther! In verrückten 60 Minuten vor rund 1000 Zuschauern in der Sporthalle Stählerwiese unterlag der Gast heute Abend nach zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten 25:30 (20:16) beim TuS Ferndorf.

Allerdings legten die Panther Protest ein, da der eigentliche Treffer zum 24:24 für die Panther stattdessen den Hauherren zum 25:23 gutgeschrieben und nicht mehr korrigiert wurde, wodurch das Spiel eine völlig andere Wendung nahm.„Die Sachlage ist absolut eindeutig. Das Video beweist klar, dass es den vermeintlichen Treffer zum 25:23 nie gegeben hat und das Spiel mit 24:24 hätte fortgesetzt werden müssen. Wir werden im Laufe des Sonntags jetzt alle Möglichkeiten prüfen“, so Panther-Manager Frank Lorenzet.

Das Spiel zweier stark ersatzgeschwächter Teams-bei den Gästen fehlten kurzfristig noch Henning Padeken, Max Weiß und David Ferne-begann ausgeglichen bis zum 6:6 (11.). Danach stellten die Panther mit einem 4:0-Lauf auf 10:6 (16.) und transportierten diesen Vorsprung mit einer in allen Bereichen starken Vorstellung über 16:11 (24.) bis zum 20:16 (30.) zur Halbzeit.

Aus der kam man dann allerdings völlig verwandelt wieder, wirkte plötzlich wie gelähmt und kassierte binnen weniger Minuten den 20:20-Ausgleich (34.). Zwar gelang noch das 22:21 (39.), doch vor allem an die Angriffsleistung aus dem ersten Abschnitt konnten die Gäste nie mehr anknüpfen. Trotzdem war man bis zum 24:24 (47.) auf Augenhöhe, ehe dem Kampfgericht der folgenschwere Patzer unterlief und es 25:24 auf der Anzeigentafel stand. Dadurch zusätzlich verunsichert gelang bis zum Schluss lediglich noch ein weiterer Treffer zum 25:26 (50.), ehe Ferndorf über 28:25 (55.) letztlich auf 30:25 zum Ende stellte.

Bergische Panther: Merten, Eigenbrod – Görgen (6), T. Blum (4), Ueberholz (4), Jünger (3), Kämper (3), J. Blum (2), Wöstmann (2/2), Bleckmann (1), Hinkelmann, Heider, Wolter.

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