DHB stellt Weichen für Zukunft in den 3.Ligen


Knapp 150 Teilnehmer, darunter auch die Verantwortlichen der Bergischen Panther, trafen sich gestern Abend zur mit Spannung erwarteten Videokonferenz des DHB und der Vereine der 3. Ligen Männer. Nach wochenlangen Vorbereitungen und zuletzt einer weiteren Aussetzung des Spielbetriebes zunächst bis zum 28.Februar, wurden dabei zumindest in Teilbereichen Fakten geschaffen und zudem klare Zielperspektiven und mögliche Szenarien für die Fortsetzung der Saison aufgezeigt.

Klar ist, es wird definitiv versucht die Saison zu einem sportlichen Ende zu bringen. Dazu wurde ein entsprechendes Testkonzept über Schnelltestungen vor den Begegnungen vorgestellt. Es gibt Aufsteiger in die 2.Bundesliga, allerdings wie letztes Jahr keine Absteiger. „Da aus der 2. Liga Absteiger runterkommen, sollte es Aufsteiger geben“, erklärte DHB-Vizepräsident Carsten Korte und Spielleiter Andreas Tiemann begründete:“Wir möchten in der momentanen Lage keinen Club bestrafen, darum haben wir uns gegen Absteiger entschieden.“

Zwei Szenarien für die Wiederaufnahme des Spielbetriebes wurden vorgestellt. Diese hängen eng mit den weiteren Vorgaben aus der Politik zusammen. Priorität hat ein Start Anfang März. Voraussetzung wären sinnende Infektionszahlen und entsprechende Lockerungen. Dann wird die bereits angefangene Saison als Einfachrunde zu Ende gespielt werden. Das Ende ist für Ende Mai geplant. Um dies zu schaffen, sollen Spiele an Feiertagen oder in der Woche ausgetragen werden. Tiemann: „Das würde viel Anstrengungen bedeuten, aber sollte mit Mühe machbar sein.“
Aufgrund der Lage und Aussichten realistischer ist allerdings Variante zwei. Sollte also ein Spielbetrieb im März nicht möglich sein, können sämtliche Vereine der 3. Liga sich bis zum 15. März entscheiden, ob sie an einer Aufstiegsrunde (Voraussetzung ist Lizenzbeantragung bei der HBL) oder einer Pokalrunde teilnehmen wollen. Diese wird in regionalen Staffeln ausgetragen und am Ende kann man sich dort für den DHB-Pokal 21/22 qualifizieren. Wichtig bei dieser Lösung ist, dass kein Verein zwingend teilnehmen muss. Ein Nichtantritt hätte keine Konsequenzen.

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