Freitag, 08 September 2017 15:31

3.Liga: Panther sind klarer Außenseiter

Als krasser Außenseiter reisen die Drittliga-Handballer der Bergischen Panther am Sonntag (17 Uhr) zum TSV Bayer Dormagen. „Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen in dieser Saison nicht sein. Wir kämpfen von Anfang  an um den Klassenerhalt und die Dormagener haben sich eine Platzierung unter den ersten drei Mannschaften als Ziel gesetzt“, erklärt Trainer Marcel Mutz, der für sein Team aber auch überhaupt keinen Druck sieht.

Von Lars Hepp (Quelle: Bergischer Volksbote)

Das Bayer-Team ist mit zwei Siegen perfekt in die neue Runde gestartet. Dem 25:24-Heimerfolg über den Nachbarn und direkten Konkurrenten Leichlinger TV ließen die Dormagener einen 33:28-Auswärtssieg bei der Ahlener SG folgen. „Die haben dort aber schon recht schnell mit 16:6 geführt und es am Ende nicht mehr so ernst genommen“, hat sich Mutz einmal mehr bestens per Videomaterial eingestellt.

Die Mannschaft aus dem Handball-Verband Mittelrhein hat sich bestens vor dieser Runde verstärkt. In Tim Roman Wieling wurde ein extrem sicherer Vollstrecker vom TSV GWD Minden II für den rechten Flügel verpflichtet, Daniel Eggert wechselte vom Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen ins rheinische Gebiet. Mit den beiden Junioren-Nationalspielern Lukas Stutzke und Eloy Morante-Maldonado verfügen die Dormagener über eine ganz starke Rückraumachse. „Viel mehr Sorgen bereitet mir jedoch deren offensiv ausgerichtete Abwehr. Mit dem 3:2:1-System dürfen wir uns keine einfachen Ballverluste erlauben“, betont Mutz, der weiterhin auf Torhüter Max Conzen und Rückraumspieler Christopher Hindrichs verzichten muss.

Die Aufarbeitung der 24:28-Niederlage gegen die HSG Krefeld fiel insgesamt recht positiv aus. Laut Mutz habe man gegen eine absolute Spitzenmannschaft hervorragend mitgehalten, leider sei die Anzahl an technischen Fehlern und Fehlwürfen mit 28 zu hoch gewesen. „Daran müssen wir unbedingt arbeiten, denn diese Ungenauigkeiten werden in Liga drei rigoros bestraft“, erklärt Mutz, der unabhängig des Ergebnisses mit einem guten Gefühl aus der Begegnung gehen möchte. Dies sei extrem wichtig, weil im Anschluss ans Dormagen-Spiel die direkten Duelle gegen den ATSV Habenhausen, die Ahlener SG, den TuS Volmetal und die SG Menden Sauerland-Wölfe auf dem Programm stehen. „Und da müssen wir definitiv punkten“, so der Übungsleiter abschließend. 

facebook_page_plugin