Montag, 04 September 2017 11:26

3. Liga: Kein Heimsieg aber konkurrenzfähig

Viel Rauch in der Halle und zunächst viel Sand im Getriebe. Die Heimspielpremiere der Bergischen Panther gegen die HSG Krefeld war für die Zuschauer in der ausverkauften Max-Siebold-Halle eine extrem abwechslungsreiche Veranstaltung.

Die Begrüßung der Mannschaften fiel sehr euphorisch aus, sodass ein paar Rauchschwaden in der Halle zunächst die Sicht vernebelten. Erst mit kurzer Verspätung wurde die Partie deshalb angepfiffen. Die Panther kamen gegen den Favoriten nicht in Schwung. Ein früher 1:4-Rückstand (6.) stand für die Mannschaft von Marcel Mutz zu Buche. 

Doch der Außenseiter aus Burscheid ließ sich davon nicht beeindrucken, kämpfte sich auf 5:6 (10.) heran und machte den Krefeldern fortan das Leben schwer. Mit einem knappen 12:13-Rückstand ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel verschliefen die Panther erneut den Start, gerieten mit 13:17 ins Hintertreffen, arbeiteten sich aber erneut auf 17:18 (43.) heran. In dieser Phase war Torhüter Robin Eigenbrod ein starker Rückhalt. Seine zahlreichen Paraden brachten aber nicht die Wende, weil seiner Vorderleute nun immer wieder die Bälle im Angriff verloren.

So zog Krefeld wieder auf 21:18 (51.) davon. Mutz brachte fortan in mehreren Angriffen den siebten Feldspieler, wechselte seine Formation und versuchte mit einer Auszeit noch einmal dem Spiel eine Wende zu verpassen. Doch alle Maßnahmen halfen nicht. Am Ende gab es einen 28:24-Erfolg für die Gäste, der die Panther aber nicht unzufrieden macht. "Wir haben uns gut verkauft und kämpferisch kann ich niemandem einen Vorwurf machen. 16 Fehlwürfe und 18 technische Fehler kann man sich in dieser Liga und gegen einen solchen Gegner allerdings nicht erlauben", so Mutz, für den der Sieg der Krefelder deshalb in Ordnung ging. Ihr Wettbewerbsfähigkeit in der dritten Liga haben die Panther aber demonstriert. Dieser Meinung war auch Gästetrainer  Olaf Mast, der der Leistung der Panther höchsten Respekt zollte. 

Panther: Eigenbrod, Mundhenk; Jesussek (7), Schmitz (1), Blum (3/1), Hinkelmann (1), Zapf, van Walsem, Ueberholz (5), Aschenbroich (2), Wolter (3), Schneider, Arnaud (2)

Text von Ralf Paarmann

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