Dienstag, 22 August 2017 00:04

Vierter Platz beim Pirates-Cup

Licht und Schatten lagen bei den Handballern der Bergischen Panther beim Pirates-Cup des Leichlinger TV nah beieinander.

Die Mannschaft von Trainer Marcel Mutz startete am Freitag Abend im Duell der Drittliga-Konkurrenten gegen den Gastgeber mäßig, steigerte sich am Samstag mit tollen Vorstellungen, ehe das Team am Sonntag einen regelrechten Absturz erlebte. Im Halbfinale musste man sich dem Klassen-Konkurrenten TV Korschenbroich nach zähem Ringen mit 19:20 (11:11) geschlagen geben, gerade die Chancenverwertung gab in diesem Duell den Ausschlag gegen die Panther. Im Spiel um Platz drei war dann gegen den westfälischen Oberligisten beim 16:26 (7:13) die Luft komplett raus. „Da haben wir uns regelrecht abschlachten lassen. Auch wenn die personelle Situation gar nicht gut aussah, darf uns so etwas einfach nicht passieren“, ärgerte sich Mutz, der im letzten Spiel auf Rechtsaußen Jan Blum verzichten musste. 

Den Turniersieg feierte wie so häufig in den Vorjahren der Veranstalter LTV, der sich im Endspiel deutlich mit 23:16 (11:6) gegen Korschenbroich durchsetzte.

In der Vorrunde hatten die Panther nur am Freitag gegen den Ligakonkurrenten Leichlinger TV mit 16:21 (7:10) den Kürzeren gezogen. Zwar hielten die Mutz-Schützlinge die Begegnung bis in die Schlussphase einigermaßen ausgeglichen, doch in den letzten Minuten ließen Valdas Novickis und Co. immer wieder ihre Klasse aufblitzen und setzten sich letztlich verdient durch.

Dafür legte der Aufsteiger einen starken zweiten Tag hin, gewann gegen den Drittliga-Absteiger SG Ratingen 2011 mit 18:14 (11:10) und ließ sich auch vom anderen Absteiger SG Langenfeld beim 22:12 (11:6) nicht aufhalten. „Wir haben vor allem im Abwehrbereich eine ganz klare Steigerung gegenüber dem ersten Tag hingelegt. Das konnte sich wirklich sehen lassen“, betonte Mutz zufrieden. Alexander Zapf legte durchweg gute Leistungen hin, auch die zwischenzeitlich zu unvorbereiteten Abschlüsse schmälerten seinen couragierten Auftritt nicht.

Im übrigen sind die Panther-Verantwortlichen um Macher Hans-Jürgen Middendorf nach einer Torhüter-Aushilfe für den verletzten Max Conzen fündig geworden. Carsten Mundhenk, der frühere Zweitliga-Torhüter und lange Jahre in Diensten der HG Remscheid stehend, wird in den nächsten Wochen bis zu Conzens Rückkehr die Nummer zwei hinter Robin Eigenbrod sein. „Darüber sind wir sehr froh und er hat beim Turnier auch schon gleich einen guten Eindruck hinterlassen“, meinte der Panther-Coach zufrieden.

alle Ergebnisse auf einen Blick: Gruppe 1: Leichlinger TV – HSG Bergische Panther 21:16; SG Ratingen 2011 – SG Langenfeld 27:20; Leichlinger TV – SG Langenfeld 27:20; SG Ratingen 2011 – HSG Bergische Panther 14:18; SG Ratingen 2011 – Leichlinger TV 19:23; SG Langenfeld – HSG Bergische Panther 12:22.
Gruppe 2: VfL Gummersbach II – TV Korschenbroich 16:24; VfL Gladbeck – VfL Gummersbach II 14:16; TuS 82 Opladen – VfL Gummersbach II 22:20; TV Korschenbroich – TuS 82 Opladen 17:16; TV Korschenbroich – VfL Gladbeck 22:18; TuS 82 Opladen –VfL Gladbeck 20:24.
Halbfinalspiele: TV Korschenbroich – HSG Bergsiche Panther 20:19; Leichlinger TV – VfL Gladbeck 25:24 nach Siebenmeterwerfen;
Spiel um Platz sieben: SG Langenfeld – VfL Gummersbach II 26:28.
Spiel um Platz fünf: SG Ratingen 2011 – TuS 82 Opladen 17:15.
Spiel um Platz drei: HSG Bergische Panther – VfL Gladbeck 16:26.
Finale: Leichlinger TV – TV Korschenbroich 23:16.

Lars Hepp (Bergischer Volksbote)

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