Montag, 02 Oktober 2017 17:32

Panther 1M: Die Mannschaft der Stunde

Die Mannschaft der Stunde in der dritten Liga bleiben die Handballer der Bergischen Panther. Der Aufsteiger feierte nur eine Woche nach dem überraschenden Auswärtssieg bei der Ahlener SG nun auch einen 25:24 (14:10)-Coup beim TuS Volmetal. Mit jetzt schon beeindruckenden acht Punkten nach sechs Partien befindet sich der von Marcel Mutz trainierte Aufsteiger mehr als im Soll.

Von Lars Hepp  (Quelle: Bergischer Volksbote)

„Das war diesmal so der berühmte, schmutzige Sieg. Das passt im Moment aber zu unserem Lauf“, meinte ein überglücklicher Coach. In einer hoch dramatischen Schlussphase verkürzten die Hagener rund 30 Sekunden vor dem Ende durch den stark aufspielenden Kevin Herzog zum 25:24, wenige Sekunden vor dem Abpfiff kamen die Volmetaler sogar noch einmal in Ballbesitz. Der finale Versuch der Hausherren brachte aber nichts mehr ein und am Ende feierten nur die Gäste.

Ab dem 6:5 übernahmen die Panther die Kontrolle, beim 8:5 hatten sich die Mutz-Schützlinge dank einer erneut starken Abwehrarbeit ein gutes Polster erarbeitet. Bis zum Seitenwechsel konnte der Vorsprung sogar noch ausgebaut werden.

Als kurz nach der Pause Volmetals gefährlicher Rückraumwerfer Dominik Domaschk nach grobem Foul des Feldes verwiesen worden war, da sollten die Karten noch einmal überraschender Weise neu gemischt werden. „Damit haben meine Jungs nicht gerechnet. Aber der Gegner hat aus dieser Not eine Tugend gemacht“, so Mutz weiter. Jener Kevin Herzog drehte nun im linken Rückraum als Domaschk-Vertreter auf und erzielte am Ende beeindruckende neun Tore. Laut Mutz habe man diesen Spieler nicht in den Griff bekommen und die Panther wankten. Aber sie fielen nicht. Mit vereinten Kräften wurde der immer knapper werdende Vorsprung über die Zeit gebracht und die beiden Punkte mit nach Hause genommen. „Es war einmal mehr eine tolle Leistung im Kollektiv. Jeder hat sich hervorragend eingebracht“, freute sich der Übungsleiter. Spielmacher Justus Ueberholz setzte mit sieben Toren die meisten Akzente, auch Torhüter Robin Eigenbrod wusste mit am Ende 17 Paraden zu gefallen.

Panther: Eigenbrod, Conzen (nicht eingesetzt); Ueberholz (7), Blum (4), Zapf, Jesussek, Aschenbroich, Wolter (alle 3), Hinkelmann, van Walsem (beide 1), Pavlovic, Schneider, Schmitz, Hindrichs.

facebook_page_plugin