Mittwoch, 23 August 2017 04:01

Panther 1M: Sieg und Niederlage

Ein Sieg und einer Niederlage stehen für die Handballer der Bergischen Panther nach diesem Wochenende zu Buche. Der Drittliga-Aufsteiger setzte sich bereits am Donnerstag mit 31:26 (14:10) gegen den Nordrheinligisten HSG Siebengebirge/Thomasberg durch. Am Samstag folgte dann eine 22:24 (8:11)-Pleite gegen den Nordrheinliga-Aufsteiger DJK Adler Königshof.

„Letztlich wollte sich gegen die Krefelder niemand mehr wehtun. Viele hatten schon den Saisonstart am Freitag in Gummersbach im Kopf“, berichtete Trainer Marcel Mutz, der die Generalprobe gar nicht mehr überbewerten wollte.

Gegen Siebengebirge waren die Panther von Beginn an dominant, hatten Mitte der zweiten Halbzeit schon mit 22:14 geführt. „Wenn wir das konzentriert zu Ende spielen, dann kann so eine Begegnung auch mit 37:21 für uns ausgehen“, so Mutz weiter, der jedoch eine schwache Schlussphase miterleben musste. Etliche ungenaue Abschlüsse verhinderten ein wesentlich deutlicheres Resultat. Philipp Schmitz avancierte mit neun Toren zum besten Panther-Werfer.

In der zweiten Heimbegegnung taten sich die Mutz-Schützlinge dann recht schwer gegen die stabile 6:0-Deckung der Königshofer. Acht Tore in Durchgang eins waren eindeutig zu wenig für die eigenen Ansprüche. Beim 10:17 musste Mutz schon eine Auszeit nehmen, um die Mannschaft noch einmal auf die rechte Bahn zu bringen. Die Umstellung auf eine für die Panther ungewöhnliche 5:1-Deckungsvariante machte sich bezahlt. Linksaußen Sven Jesussek erfüllte hier einen sehr guten Part und beim 18:19 war die Mannschaft auf einmal wieder im Rennen. „Wir haben in den letzten Minuten aber wieder viele Bälle weggeworfen und somit auch verdient verloren“, berichtete Mutz, der in Jesussek mit sechs Toren seinen besten Werfer sah.             

Text: Lars Hepp / Bergischer Volksbote
Foto: Kevin Müller

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