Freitag, 25 August 2017 11:01

Das Warten hat ein Ende

Viel Arbeit wird auf die Abwehr der Panther heute zukommen. Kevin Müller

Über sieben Wochen an Vorbereitungsphase liegen nun hinter den Handballern der Bergischen Panther. Die Mannschaft von Trainer Marcel Mutz fiebert dem Saisonstart in der dritten Liga entgegen. Heute Abend (20 Uhr, Schwalbe-Arena) ist der Aufsteiger nun zu Gast beim VfL Gummersbach II und im Oberbergischen geht es gleich im immens wichtige Punkte.

 „Es ist erst der Saisonanfang, doch beide Teams werden sich um den Klassenerhalt duellieren. Von daher ist das für uns auch gleich eine wichtige Standortbestimmung“, betont Mutz, der auf eine erfolgreiche Panther-Rückkehr in die Spielklasse hofft.

In den vergangenen Wochen wechselten sich beim Neuling Licht und Schatten in aller Regelmäßigkeit ab. Zuletzt offenbarte das Team einige Schwachstellen, wenngleich zur Premiere alle Spieler auf einen Einsatz brennen werden. „Die Vorfreude ist riesig und jetzt müssen wir die gesamte Kraft nur noch bündeln“, erklärt Mutz, der sich umfassend über die Gegner erkundigt hat. Beim Pirates-Cup vor zwei Wochen in Leichlingen konnten sich die Panther-Akteure noch ein Bild vom Konkurrenten machen, jedoch fehlten bei der Bundesliga-Reserve damals einige Akteure. Von daher spricht Mutz schon von einem leichten Blindflug, die Mannschaft könne noch nicht so richtig eingeschätzt werden. „Unser Hauptaugenmerk liegt jedoch auf Spielmacher Sebastian Schöneseifen, den wir unbedingt in den Griff bekommen müssen“, so der Coach, der allerdings auch vor der Spielweise des jungen VfL-Teams mahnt. Gerade zu Saisonbeginn spielen die Bundesliga-Reserve wie Minden, Lemgo oder Gummersbach immer vollkommen unbeschwert auf und können ohne jeden Druck aufspielen. „Darin sehe ich auch eine gewisse Gefahr“, so Mutz weiter. Neben Torhüter Max Conzen, der nach seiner Blinddarm-Operation noch Zeit benötigt, wird auch Rückraumspieler Christopher Hindrichs nicht rechtzeitig fit. Dafür rückt sein kleiner Bruder Sebastian als letzter Mann in den Kader auf.  

Quelle: Bergischer Volksbote / Lars Hepp

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